Weißweinhefe für Met

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skappler
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Weißweinhefe für Met

Beitrag von skappler » 30 März 2014 23:05

Hallo zusammen,

ich möchte morgen meinen zweiten Met Ansatz starten, allerdings hat sich in meinem Gärstarter jetzt nach 30 Stunden noch nichts gerührt. Ich weiß, dass das noch nichts zu bedeuten hat, aber ich möchte trotzdem auf Nummer sicher gehen.

Ich hab jedenfalls noch ein Päckchen Weißwein Trockenhefe vom Typ "Springer-Oenologie GWS 111" hier rumliegen, das bei meinem Starter Set dabei war. Die Forensuche hat ergeben, dass schon ein paar Leute mit der Hefe Met angesetzt haben, allerdings hab ich in keinem der Beiträge etwas über das Endergebnis gelesen und wollte deshalb mal nachfragen ob die Hefe geeignet ist?
Laut Google liegt die Alkohol Toleranz bei 13,5% was ja unter den 15-16% der Portweinhefe liegt, die ich beim letzten mal verwendet hab und die auch überall empfohlen wird.

Was denkt ihr? Oder hat jemand vielleicht sogar Erfahrungen mit dieser Hefe im Met?

Liebe Grüße,
skappler

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Re: Weißweinhefe für Met

Beitrag von StSDijle » 30 März 2014 23:14

Hallo,

Die allgemeine Formenmeinung sagt, klar geht, aber Hefen mit niedriger Alktoleranz sind nicht gerade geeignet um bis zum Alkoholtod der Hefe zu vergären. Ergo, kannst du machen aber dann besser Filtern oder anderweitig stabilisieren. Ich selbst habe gerade einen Met in der Klärung der mit vinoferm blanc angesetzt war, da ist mir auch nicht so ganz klar ob der sauber zuende vergoren ist (ca 15% Alk). Der wird vorm Abfüllen mit Sorbat ruhig gestellt, da kann ich ruhiger schlafen.

Stefan

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Re: Weißweinhefe für Met

Beitrag von Fruchtweinkeller » 30 März 2014 23:18

Mit Hefen niedrigerer Alkoholtoleranz kann es Probleme mit "Nachzuckermethode" geben. Überlege dir also vorher wie du den Wein stabilisieren willst.
90% of everything is crap... Except crap. 100% of crap is crap.
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skappler
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Re: Weißweinhefe für Met

Beitrag von skappler » 30 März 2014 23:34

Hmmm also eigentlich wollte ich wieder die Nachzuckermethode anwenden, aber ich hab auch Sorbat hier.
Hat die Hefe sonst negative Auswirkungen auf den Geschmack? Wenn nicht dann geb ich dem Gärstarter noch eine Chance bis morgen Abend und probiere ansonsten die Weißweinhefe.

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Re: Weißweinhefe für Met

Beitrag von Fruchtweinkeller » 30 März 2014 23:46

Eventuell wird sie weniger Glycerin produzieren. Was, je nach individuellem Geschmack, ja nicht per se schlecht ist.
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skappler
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Re: Weißweinhefe für Met

Beitrag von skappler » 31 März 2014 00:35

Ich weiß zwar nicht wie Glycerin schmeckt, aber ich bin relativ offen für verschiedene Noten im Wein. Ich denke ich werde wie oben beschrieben vorgehen und sehen was passiert :-D

Vielen Dank für eure Antworten!

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Re: Weißweinhefe für Met

Beitrag von StSDijle » 31 März 2014 10:51

Hi

Glycerin verändert vorallem das Fließverhalten und damit auch das Mund Gefühl. Der Wein macht einen volleren stoffligeren Eindruck. Man sieht das auch gut an den schönen dicken Tränen beim schwenken im Glas. Aber wie fwk schon sagt, ob das nun gut oder schlecht ist? Das mag hier keiner objektiv zu sagen, das musst du kosten. Einziger objektiver Grund gegen die Hefe spricht: deren Untauglichkeit für die Nachzuckermethode... Wie gesagt, ich hab es versucht und habe kein ordentliches gärende hin bekommen. Da sollte man dann pragmatisch sein und entsprechend handeln. Wenn du Sorbat da hast, kannst du es ja recht sicher versuchen.

Stefan

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