Hefe 1895c

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Fruchtweinkeller
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Re: Hefe 1895c

Beitrag von Fruchtweinkeller » 21 Dezember 2013 22:41

Sie haben Post 8-)
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Re: Hefe 1895c

Beitrag von fibroin » 22 Dezember 2013 12:09

wikingflip hat geschrieben: ich geh schon davon aus das noch andere außer mir etwas neugierig sind ob die hefe wirklich so fein ist
Nachdem ich mich etwas in die Entstehung der Hefe eingelesen habe, frage ich ich, was es bringt, ob ich eine Hefe einsetzen soll, die mir meinen Fructoserestzucker wegknabbern kann.
http://www.news.admin.ch/NSBSubscriber/ ... /29030.pdf

Auch die Süßkraft der Fructose verschwindet etwas mit den uns gängigen Weinhefen. Was hat das für einen Vorteil, wenn die 1895 da noch mehr drangeht? Außer Versuche, sehe ich im Moment keinen Vorteil mit der Hefe. :(
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Re: Hefe 1895c

Beitrag von Fruchtweinkeller » 22 Dezember 2013 14:57

Vielleicht gärt Honigwein damit etwas besser. Wobei Reparaturhefen und Co. ja auch etwas mehr Fruktose auffuttern; ob dieses Hefchen denen wirklich überlegen ist oder ist das nur ein Marketing-Gag?

Leider habe ich keine Möglichkeiten diesbezüglich handfeste Tests zu machen.
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Re: Hefe 1895c

Beitrag von wikingflip » 22 Dezember 2013 15:54

mehr als bis zur alkoholtoleranz kann sie nix wegfuttern, und ich seh es eher so das damit etwas weniger nachzuckern notwendig ist, nebenbei sollen ja die fruchtaromen besser zur geltung kommen. aber wie schon angemerkt gehts darum wer sie ebenfalls testen möchte, und versuch mach kluch und vllt aber auch nur vllt sind die versuche damit ja sehr überzeugend

@fruchtweinkeller in paar wochen gibts zumindest die möglichkeit die 1895 zu probieren, bei anderen reperaturhefen sollten diese selbstbezogen werden wobei dies auch etwas einfacher ist

und edit meinte noch da ich immo noch auf der suche nach tulpelohonig bin ist das vllt nicht verkehrt da dort ein erhöhter fructosegehalt ist als bei anderen honigen
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Re: Hefe 1895c

Beitrag von fibroin » 22 Dezember 2013 19:05

Die Hersteller sind von der Hefe derart überzeugt, dass sie nur in 500 g Verpackungen in den Handel kommen. Das für 110 CH (knapp 90 €).
http://www.swiss-wineyeast.ch/shop/?no_cache=1

Kleinere Testpackungen scheint es nicht zu geben. Dafür kann man dann Nährsalze einsparen. Es wäre interessant, das zu probieren, aber die 5 l Versuchsballons sind mir oft nicht aussagekräftig genug. Das sollte mit höheren Mengen gemacht werden, was aber auch ein Aufwand bedeutet.

@wikingflip
In der Regel vergäre ich im Herbst Früchte mit hohen Säuregehalten mit Honig. Dann könnte ich mir von dir Hefe schicken lassen, wenn noch was da sein sollte und noch allgemein Interesse an Versuchen besteht.
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Re: Hefe 1895c

Beitrag von wikingflip » 22 Dezember 2013 21:14

und eben diese überzeugung interessiert mich mal davon abgesehn das die schweizer sich für so wenig begeistern lassen :lol:

naja wie dem auch sei wenn du etwas zum testen möchtest darfst dich gerne melden
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Re: Hefe 1895c

Beitrag von fibroin » 22 Dezember 2013 22:02

Mach ich. Zur Zeit vergäre ich nicht. Im Sommer wieder. ;)
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Re: Hefe 1895c

Beitrag von Fruchtweinkeller » 22 Dezember 2013 22:18

Man kennt das Problem: Stehen zwei identische Ansätze, mit gleicher hefe angesetzt, nebeneinander und entwickeln sich doch unterschiedlich. Mit ein, zwei Testansätzen wird es womöglich nicht getan sein um der 1895er auf den Zahn zu fühlen. Und, wie gesagt, um solche Feinheiten wie den Fruktoseabbau zu verfolgen fehlen mir die technischen Möglichkeiten.
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Re: Hefe 1895c

Beitrag von wikingflip » 22 Dezember 2013 22:22

bei 500 gramm sollte genug zum testen überbleiben xD man muss jetzt nicht unbedingt jede kleinigkeit der hefe auseinanderlegen
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Re: Hefe 1895c

Beitrag von wikingflip » 17 Februar 2014 00:16

Nabend, es ist einige zeit vergangen in der ich es nicht geschafft hatte zur kellereidealer zu kommen dank der arbeit, aber letzte woche habe ichs dann doch mal geschafft. und ich wollte diese hefe bestellen was auch gegangen wäre, nur meinte der spezisierte verkäufer zu mir das es nicht lohnen würde zu diesem preis und er empfiehlte mit die hefe lalvin w15 die absolut keinen unterschied zur hefe 1895a, -b und -c hat außer im preis, da diese nur 1/4 kostet also gute 30€ für 500gramm. und wer diese identische hefe ausprobieren will bitte melden
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Re: Hefe 1895c

Beitrag von JasonOgg » 17 Februar 2014 07:41

Ich nehme an Du kommst aus der Schweiz?

Ansonsten gibt es die Lalvin W15 auch in Deutschland für 24€ plus Märchensteuer und Versand.

Für Interessierte ist hier das Datenblatt (PDF) des Herstellers.

Das hört sich gar nicht so schlecht an:
Begerow hat geschrieben:...Gute Kaltgäreigenschaften...
...optimale Gärtemperatur liegt zwischen 16 – 23°C...
...Gesteigerte Glycerinbildung...
...kann bis 14 Vol.-% Alkohol produzieren...
...Die praktische Alkoholausbeute beträgt ca. 47% des zu vergärenden Zuckers...
Eine Weißweinhefe mit viel Glyzerin? Aber 14% läßt mich vorm Zickern zittern.
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Re: Hefe 1895c

Beitrag von wikingflip » 17 Februar 2014 08:11

wird auch als reperaturhefe bei gärstockung verwendet also sollte sie nicht zicken desweiteren verträgt sie auch mehr fructose, hab immo gestern einen ansatz damit beimpft bzw gerade eben nachtschicht machts möglich
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