Analysegerät entwickelt: Wildhefen erkennen

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Re: Analysegerät entwickelt: Wildhefen erkennen

Beitrag von Fruchtweinkeller » 30 Oktober 2013 20:22

Ist doch alles viel zu aufwändig. Da muss doch" quick-and-dirty" etwas auf DNA-Ebene möglich sein, PCR oder RT-PCR oder DNA-Chips...
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Re: Analysegerät entwickelt: Wildhefen erkennen

Beitrag von MoriX » 31 Oktober 2013 11:26

Eine Kollegin hat mir erzählt es gäbe "Taschencycler" für die PCR, habe aber noch nichts dergleichen im Netz gefunden.
Ich finde die Idee mit den Antikörpern ganz gut, die Frage is nur ob die 10 oder 200 verschiedene (Kahm-)Hefen erkennen. Als "Schnelltest" bestimmt besser geeignet als eine PCR ;)

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Re: Analysegerät entwickelt: Wildhefen erkennen

Beitrag von Pantscher » 31 Oktober 2013 15:33

Ich glaube das ganze heißt dann "Lab on a Chip" oder auf deutsch "Westentaschenlabor". Gibt es für PCR schon, wenn ich mich richtig erinnere.

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Re: Analysegerät entwickelt: Wildhefen erkennen

Beitrag von Fruchtweinkeller » 31 Oktober 2013 19:51

Naja, mit spezifischen Antikörpern könnte man vielleicht einen Teststreifen entwickeln den man nur in den Wein zu halten braucht und dessen Bandenmuster dann spezifisch Keime anzeigt. Das wäre schon war :hmm: Aber passende Antigene zu finden ist bestimmt nicht so einfach. Prima wäre vielleicht auch ein Streifen der gleichzeitig anzeigt ob sich unsere Hefchen gut fühlen oder ob sie übermäßig lysieren...
OK, vielleicht sind Antikörper doch eine gute Idee :engel:
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Re: Analysegerät entwickelt: Wildhefen erkennen

Beitrag von willi2000 » 02 November 2013 21:22

Die neusten Entwicklungen gehen wohl Richtung isotermale Nukleinsäure Amplifikation (isothermal NAT, kombiniert mit dem mit entsprechenden Teststreifen zur spezifischen Detektion, baucht keine Thermocycler, z.B. http://www.biohelix.com, www.envirologix.com/) und natürlich dem 'Nextgen Sequencing', da kann man alle Organismen in der gärenden Brühe auf einmal sogar quantitativ analysieren.

Gruss,
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Re: Analysegerät entwickelt: Wildhefen erkennen

Beitrag von Fruchtweinkeller » 02 November 2013 22:14

Ich glaube,das das ganze Zeugs könne ich unserem "Winzerurgestein" bei dem wir jedes Jahr in der Pfalz übernachten eher nicht nahebringen... Und der Wein schmeckt doch 8-)
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