Brauch ich spezielle kaltgärhefe für kellergärung?

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willkomm2000
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Brauch ich spezielle kaltgärhefe für kellergärung?

Beitrag von willkomm2000 » 13 September 2019 21:41

Hallo forumsfreunde,
Meine zweite apfelweinsaison steht an. Bin eig gut vorbereitet...bin aber auf eine unsicherheit gestossen. Wollte eig wie im letzten jahr unterschiedliche ansätze mi steinberg und sherryhefe machen. Hatte im letzten jahr die behälter nach der stürmischen gärung in den keller geschafft. Dort wird es aber durchaus im winter schon mal um oder sogar kleiner 10 grad. Eig schaffen die beiden genanten hefen das nicht....bei der temperatur. Frage: muss soll ich andere hefen nehmen. Eenn ja welche? Beziehe derzeit mehrheilich vom grosser araun.....würde allein aus platzgründen den keller nutzen...
Gruss aus ostwestfalen
Klaus

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Re: Brauch ich spezielle kaltgärhefe für kellergärung?

Beitrag von Fruchtweinkeller » 14 September 2019 00:45

Mit den Südweinhefen habe ich bei so niedriger Temperatur noch nicht gearbeitet, aber gemäß den Berichten hier im Forum würde ich sagen: Ja, verwende lieber eine Kaltgärhefe.
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willkomm2000
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Re: Brauch ich spezielle kaltgärhefe für kellergärung?

Beitrag von willkomm2000 » 14 September 2019 09:05

Was mich wundert dass man bei den grossen anbietern meist immer nur eine sorte kaltgärhefe findet..ohne nennenswerte hinweise zu weiteren eigenschaften wie alkoholtoleranz oder aroma. Selbst beim datenblatt zur lt8 plus findet sich dazu wenig...vielleicht bleibe ich lieber doch bis zum abschluss der gärung mit meinen ansätzen im warmen und ziehe erst dann in den keller um...im nov bis dezember wird es dort bestimmt noch über 10 grad sein..eher so 13 - 15 grad. Trotz meiner schlechten apfelernte 2019 will ich diesmal so 100 l machen..
Gruss aus ostwestfalen
Klaus

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Re: Brauch ich spezielle kaltgärhefe für kellergärung?

Beitrag von Fruchtweinkeller » 14 September 2019 20:27

In der Tat, das ist nicht zufriedenstellend. Bei diesen "großen Anbietern" ist es insofern auch diskussionswürdig ob das "professionelle" Hefen sind.
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JasonOgg
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Re: Brauch ich spezielle kaltgärhefe für kellergärung?

Beitrag von JasonOgg » 16 September 2019 08:03

Ich hatte mal die Oenoferm Freddo, die hatte mich geschmacklich überhaupt nicht überzeugt, auch wenn sie pflegeleicht war.

Sie auch viewtopic.php?f=30&t=10762&p=139731&hil ... do#p139731

Natürlich steht auch hier in dem Datenblatt nichts zu Alkoholtoleranzgrenze, Osmose-dingsda-kann-mich-nicht-erinnern (maximale Zuckerlösung), Glyzerin usw.
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Re: Brauch ich spezielle kaltgärhefe für kellergärung?

Beitrag von Nachtnoir » 25 Oktober 2019 14:36

willkomm2000 hat geschrieben:
13 September 2019 21:41
Hallo forumsfreunde,
Meine zweite apfelweinsaison steht an. Bin eig gut vorbereitet...bin aber auf eine unsicherheit gestossen. Wollte eig wie im letzten jahr unterschiedliche ansätze mi steinberg und sherryhefe machen. Hatte im letzten jahr die behälter nach der stürmischen gärung in den keller geschafft. Dort wird es aber durchaus im winter schon mal um oder sogar kleiner 10 grad. Eig schaffen die beiden genanten hefen das nicht....bei der temperatur. Frage: muss soll ich andere hefen nehmen. Eenn ja welche? Beziehe derzeit mehrheilich vom grosser araun.....würde allein aus platzgründen den keller nutzen...
Gruss aus ostwestfalen
Klaus
Wie lange hast du vor zu vergären? Willst du Nachzuckern? Wir haben bei unseren Apfelweinen auch mal so eine Standard-Kaltgärhefe aus dem BayWa eingesetzt. Hat ganz gut funktioniert, aber auch mit den anderen Hefen hatten wir eigentlich immer gute Ergebnisse. Die Kaltgärhefe hatte absolute Top-Ergebnisse geliefert. Wir haben bisher nie nachgezuckert und auch nix an der Säure geändert, das ist mehr eine Philosophie-Frage. Ist eigentlich spannend und abwechslungsreich, die Variation ist daher sehr groß, aber das muss man wollen.
Worauf ich hinaus will: Bei uns geht die Gärung dadurch extrem schnell. Im November werden wir Abfüllen können. D.h. du könntest mit der Temperatur Glück haben. Musst du wissen...

willkomm2000
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Re: Brauch ich spezielle kaltgärhefe für kellergärung?

Beitrag von willkomm2000 » 25 Oktober 2019 15:04

Hab von der kaltgärhefe abstand genommen..viell pobier ich das im nächsten jahr..
KlauS

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Re: Brauch ich spezielle kaltgärhefe für kellergärung?

Beitrag von 420 » 25 Oktober 2019 23:02

Nehme doch einfach die Trockenhefe BIOFERM AROMATIC. Temperaturbereich: 10-30 °C. Die nehme ich auch.

VG
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