Auch Erfahrung bring nicht immer Sicherheit..

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Flowie91
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Auch Erfahrung bring nicht immer Sicherheit..

Beitrag von Flowie91 » 18 Januar 2017 21:10

Jetzt ist es mir auch passiert..

Ich habe mir eine Nächgärung eingefangen... Bei minimalen 155 Flaschen Met aus Waldhonig...

Es ist ein schöner Sekt geworden, aber so nicht verkaufsfähig. Da habe ich in den letzten 2 Jahren hunderte Liter Frucht 6 Honigwein hergestellt und jetzt das :D
Den Fehler habe ich allerdings bereits ausgemacht. Falsche Filterschichten beim EK Filtern, da ich meinen Bestand umgeräumt habe und mich total vergriffen haben muss ohne hin zu sehen.


Früher wäre ich verzweifelt und hätte mich grün geärgert. Heute nehme es sogar noch als 2. Chance !

Ich werde die Flaschen alle wieder entkorken und in ein Fass geben. Dann säuere ich auf, denn die Säure war mir eigentlich zu gering, was ich aber erst nach dem 1. Abfüllen gemerkt habe. Dann wird wieder etwas nachgesüßt, da ja ein Großteil der Süße in den Flaschen zu CO2 geworden ist und erneut gefiltert. Diesmal aber sicher EK :D

Man lernt eben nie aus. Dieses Mal habe ich gelernt nicht nur meinem (offensichtlich zunehmend schwächelndem) Gedächtnis zu glauben sondern auch mal auf die schönen eingeprägten Nummern auf den Filterplatten zu gucken...
Viele Grüße aus dem grünen Herzen Schleswig Holsteins
Flo

Igzorn
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Re: Auch Erfahrung bring nicht immer Sicherheit..

Beitrag von Igzorn » 18 Januar 2017 22:34

Bei den Mengen lohnt das! Ich habe zwei Arten von Filtern und die sind original anders rum kennzeichnet. Sowas hasse ich ja... Kann sich doch keiner merken! :evil:
Ist das Trinkgefäß erst leer, macht es keine Freude mehr. ... Rechtschreibfehler kommen alle durch dem Handy...

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JasonOgg
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Re: Auch Erfahrung bring nicht immer Sicherheit..

Beitrag von JasonOgg » 19 Januar 2017 07:57

Flowie91 hat geschrieben:Man lernt eben nie aus. Dieses Mal habe ich gelernt nicht nur meinem (offensichtlich zunehmend schwächelndem) Gedächtnis zu glauben sondern auch mal auf die schönen eingeprägten Nummern auf den Filterplatten zu gucken...
Als Ergänzung für diejenigen, welche ihre Filterplatten aus größeren zurechtschneiden oder keine Markierung finden:

Man kann an den Rand mit Bleistift die Filterschärfe oder Typbezeichnung schreiben. Da geht nie der Wein durch und wenn, dann ist der Bleieintrag in den Wein wahrscheinlich geringer als durch die altägliche Umweltbelastung.

Das entbindet natürlich nicht vom lesen :lol:
'And what would humans be without love?' - 'RARE', said Death.
T.Pratchett - Sourcery (1988)

Igzorn
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Re: Auch Erfahrung bring nicht immer Sicherheit..

Beitrag von Igzorn » 19 Januar 2017 08:12

JasonOgg hat geschrieben: Man kann an den Rand mit Bleistift die Filterschärfe oder Typbezeichnung schreiben. Da geht nie der Wein durch und wenn, dann ist der Bleieintrag in den Wein wahrscheinlich geringer als durch die altägliche Umweltbelastung.

Das entbindet natürlich nicht vom lesen :lol:
Bleistifte enthalten kein Blei! Sie bestehen aus ein Graphitkern mit Holzummantlung. :ugeek:
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Re: Auch Erfahrung bring nicht immer Sicherheit..

Beitrag von NeoArmageddon » 19 Januar 2017 09:13

Igzorn hat geschrieben:Bleistifte enthalten kein Blei! Sie bestehen aus ein Graphitkern mit Holzummantlung. :ugeek:
Zur Ergänzung: Was auf den Filterplatten als absolut unbedenklich sein sollte ;)

metreserve
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Re: Auch Erfahrung bring nicht immer Sicherheit..

Beitrag von metreserve » 20 Januar 2017 09:01

Welche Filterschichten hast Du denn anstatt EK verwendet? Das müßte doch während des Abfüllens auffallen? Oder bin ich der Einzigste, der beim Abfüllen immer wieder das Glas drunter hält, um den brillierenden Wein zu bewundern, um ihn direkt in seinen gierigen Schlund schütten zu können? :mrgreen:

155 Flaschen, das riecht nach Arbeit.

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JasonOgg
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Re: Auch Erfahrung bring nicht immer Sicherheit..

Beitrag von JasonOgg » 20 Januar 2017 14:31

Igzorn hat geschrieben:
JasonOgg hat geschrieben: ... dann ist der Bleieintrag in den Wein wahrscheinlich geringer als durch die altägliche Umweltbelastung.
Bleistifte enthalten kein Blei! Sie bestehen aus ein Graphitkern mit Holzummantlung. :ugeek:
Hast ja recht, aber auch damit bleibt meine Aussage korrekt :mrgreen:
metreserve hat geschrieben:Welche Filterschichten hast Du denn anstatt EK verwendet? Das müßte doch während des Abfüllens auffallen? Oder bin ich der Einzigste, der beim Abfüllen immer wieder das Glas drunter hält, um den brillierenden Wein zu bewundern, um ihn direkt in seinen gierigen Schlund schütten zu können? :mrgreen:

155 Flaschen, das riecht nach Arbeit.
Falls er auch immer wieder ein Glas darunter hält, dann fällt das bei 155 Flaschen vielleicht auf, aber man vergisst es ganz schnell wieder :mrgreen:
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Re: Auch Erfahrung bring nicht immer Sicherheit..

Beitrag von Flowie91 » 20 Januar 2017 14:44

War fein mit 0.9my ...

Da ist der Wein auch schon brillant, aber eben nicht sicher von dener Hefezellen getrennt... wie sich heraus gestellt hat.
Viele Grüße aus dem grünen Herzen Schleswig Holsteins
Flo

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