SCHLIESSMANN n96

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Re: SCHLIESSMANN n96

Beitrag von 420 » 30 Januar 2020 19:25

Ergott hat geschrieben:
30 Januar 2020 17:04
ich habe mal bei einigen Händler Versandkosten von Hefe überprüft oh man wird da ganz schön gebeutelt :(
Päckchen 5g für 2 €,,, bezahlt man dann letztendlich 14,90 € mit Versandkosten und Mindermengenzuschlag :oops:

da fühlt man sich doch als Privatkunde so richtig herzlich willkommen :schlecht:
Da hilft dann nur noch eins.... größere Gebinde kaufen. 100 g, 250 g oder auch 500 g. Und wenn dann nach dem MHD noch was übrig ist, den Rest mit einer größeren Zugabe weiter verwenden.

So kaufe ich dann 500g Gebinde. Und wenn später auch 100 g weggeworfen werden müssten - egal. Immer noch erheblich günstiger, als wenn man kleinere Gebindegrößen kauft.

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Fruchtweinkeller
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Re: SCHLIESSMANN n96

Beitrag von Fruchtweinkeller » 30 Januar 2020 22:24

Portwein, Sherry, Burgunder, die verwende ich auch heute noch gerne. Aber den Unsicherheitsfaktor "Flüssighefe" habe ich halt nicht mehr weil die bei mir aus dem Freezer kommen ;)
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JasonOgg
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Re: SCHLIESSMANN n96

Beitrag von JasonOgg » 31 Januar 2020 10:18

Ergott hat geschrieben:
30 Januar 2020 14:24
also so wie ich das verstanden habe ist es bei dieser Hefe schwierig den gärstopp herzustellen das heißt 17% ist keine sichere Grenze für die Nachgärung
Ich glaube, da müssen wir noch ein bisschen Begriffe klären.

Ein optimaler Gärverlauf verhätschelt die Hefen von Anfang bis zum Ende:
  • optimale Temperatur
  • ausreichend Nährstoffe, Trübstoffe
  • nicht zu viel oder zu wenig Zucker während der Gärung
  • keine abrupten Bedingungswechsel (z.B. Temperaturwechsel)
usw. Sind diese Bedingungen vorhanden, dann wird die Hefe einen Durchmarsch machen bis zur Toleranzgrenze und dann relativ schlagartig aufhören. Das ist mit sauberem Gärverlauf gemeint.

Das bekommen wir so 100% nie hin :tsts:

Aber hinreichend näherungsweise ;)

Ich weiß nicht, wie die Alkoholtoleranzgrenze für Hefen ermittelt wird, aber wahrscheinlich weder mit Apfelsaft noch Johannisbeermaische. Eine Südweinhefe (z.B. Portwein) wird bei 15°C wegen erschwerter Bedingungen nur mühsam und langsam auf 15% kommen, mit dem oben beschriebenem Ablauf sind vielleicht 16% drin. Es ist also keine klare Grenze.

Mein Fehler war, dass ich die Gärung bei 17% für beendet gehalten habe, sonst ist man mit anderen Hefen ja auch immer bei 15%. Durch Abfüllen kam Sauerstoff dazu, es war kurzfristig wärmer, es wurde nochmal Zucker eingestellt. Was es auch immer war, es gab einige Flaschengärungen. Ein anderer - sauberer vergorener - Ansatz kam mit dieser Hefe auf 18,x%.

Kurz, da wir weder unter optimalen noch Laborbedingungen arbeiten, gibt es immer Bandbreiten. Wir können nur versuchen, diese so schmal wie möglich zu halten. Je dichter wir an der Alkoholtoleranzgrenze sind, je sauberer wir arbeiten, desto schwieriger wird es ein übriggebliebenes Hefetierchen ( :mrgreen: Bullshit-Bingo-Buzzword für FWK) haben eine Nachgärung auszulösen.
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Re: SCHLIESSMANN n96

Beitrag von Ergott » 31 Januar 2020 18:28

erstmal danke für die zahlreichen Antworten

zumindestens mal weiß ich jetzt dass ich das gehe Ende hinreichend näherungsweise reicht habe, danke für die gute Beschreibung

bisher hat bei mir die Hefe einen guten Durchmarsch gemacht und hat dann so bei 14 % bis 16% (ungenaues Vinometerdie) Flügel gestreckt und ist dann zu Boden gefallen dann habe ich den Restzucker eingestellt und auch keine Gär-Aktivitäten mehr gesehen.jetzt weiß ich auch wo drauf ich zu achten habe auch wenn ich keine gehe Aktivitäten mehr sehe ist mir schon klar geworden durch verschiedene Umstände ohne Filtration kann immer eine Nachgärung entstehen.

ihr habt mir alle so von eurem Hefen vorgeschwärmt dass mir das Wasser schon im Mund zusammen läuft ich würde gerne mal einige von denen testen, möchte aber nicht wirklich große Gebinde von bis und über 500g bestellen da ich diese überhaupt nicht aufbrauchen kann.

ich frage mal höflich wäre eventuell es möglich Hefe sharing zu betreiben. Solltet ihr Großgebinde habt und diese nicht aufbrauchen können, wäre ich sehr daran interessiert wenn ihr mir einen kleinen Teil davon zukommen lassen könntet. Natürlich würde ich mich mit einer großzügigen Spende, Aufwandsentschädigung revanchieren damit die Anschaffungskosten, Frachtkosten von euch auch voll gedeckt sind.
Lg Ergott
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Re: SCHLIESSMANN n96

Beitrag von Fruchtweinkeller » 31 Januar 2020 22:24

Auf der Tagung werden schon mal Hefen getauscht, und du kannst ja ein Gesuch und/oder ein Angebot in der Tauschbörse eröffnen.
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Re: SCHLIESSMANN n96

Beitrag von Chesten » 05 Februar 2020 09:06

Ich hatte die Shia 3 Aktivhefe in einer 125 Gramm-Packung bekommen.

Etwas suchen dann findet an auch kleiner Packungsgrößen findet.
Klar schreckt die "Großanschaffung" 500 g Hefepackung zu holen am Anfang schon sehr ab aber, das kannte ich auch aus meiner Anfangszeit.

Wenn du das Forum regelmäßig verfolgt dürfte heute noch ein Platz bei der Tagung frei sein jeder ist gerne willkommen !

Da hat der Chef schon recht da ist eine gute Möglichkeit Hefe und auch Wein zu tauschen weil es da einfach , einfacher geht : "Hier haste ferddig !" ;)
"Die einzig stabile Währung ist die alkoholische Gärung" (Das Känguru-Manifest)

Hier findest du einen Anleitung wie man seinen ersten eigenen Wein herstellt:
http://www.forum.fruchtweinkeller.de/viewtopic.php?f=33&t=12175

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