Lautstärkepegel / Fragen zu den Rover Filtern

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Ragnar Lothbrok
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Re: Lautstärkepegel / Fragen zu den Rover Filtern

Beitrag von Ragnar Lothbrok »

Soo die Pulcino ist da... hatte leider noch nicht viel Zeit, aber einmal anschließen und probeweise Wasser durchlaufen (mit dem 00 Ölfilter) war drin... muss sagen, ist echt leise. :D
Muss mir noch größere Schlauchschellen bestellen weil meine gekauften eine Nummer zu klein waren.

Wie macht ihr das, wenn ihr mit der Benutzung fertig seid und einmal mit Wasser durchgespült habt? Zieht ihr die Schläuche ab? Was ist mit dem Motor? Muss man den einmal zum "trocken legen" aufschrauben, weil da sicherlich Flüssigkeit zurückbleibt? In der Anleitung steht nur, dass man einmal mit Wasser + neutralen Spülmittel durchspülen soll und die Filterplatten von Hand reinigen soll.

Morgen fang ich dann schon mal an die Platten zu recht zu schneiden... dann muss nur noch der Met endlich fertig gären. :D
maxe
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Re: Lautstärkepegel / Fragen zu den Rover Filtern

Beitrag von maxe »

Hey Ragnar,
das Spülen des Pumpenkörpers geht natürlich, aber ich bin immer ein Freund der schnellen und unkomplizierten Reinigung.
Hab in einem anderen Tröt schon geschrieben, daß ihr ruhig mutig sein sollt, die Pumpe zum Reinigen zu zerlegen. 8-)
Die drei Schrauben raus, Deckel ab, Impeller von der Welle genommen (achte darauf, daß die kleine Kugel nicht verloren geht), Pumpengehäuse abgezogen, alles unter klarem Wasser abgespült und trocknen lassen. Nach einem Tag setz ich alles wieder zusammen und fertig.
Die Kunststoff-Filterplatten dürfen bei mir eine Runde das 45°C Programm im Geschirrspüler genießen. Ich verwende allerdings "oldschool" ganz einfachen Reiniger im Spüler - ohne Parfümstoffe und ohne sonstiges Gedöns. Wird perfekt sauber. Und hält den Reinigungsaufwand auf einem Minimum :clap: . So wie ich es mag :pfeif: :lol:
Viel Spaß beim Probieren und schreib mal deine Erfahrungen
VG
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Ragnar Lothbrok
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Re: Lautstärkepegel / Fragen zu den Rover Filtern

Beitrag von Ragnar Lothbrok »

@maxe

Hallo,

vielen dank. Dann werde ich das morgen mal in Angriff nehmen (jetzt mit dem bisschen Wasser sollte ja nichts passieren)... muss erstmal schauen, dass ich das passende Werkzeug finde, sind ja keine normalen Kreuzschrauben drin ...

Aber ja, hast recht. Das ist auf jeden Fall die Nummer sicher falls da noch ein bisschen Wein drin ist und das denn weggammelt.
Mit den Met muss ich laut der Anleitung wohl noch min. 2 bis 3 Wochen warten. ^^

LG
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Fruchtweinkeller
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Re: Lautstärkepegel / Fragen zu den Rover Filtern

Beitrag von Fruchtweinkeller »

Ich weiß ja nicht was du da für ein Rezept hast (YT-Videos zur Weinherstellung schaue ich mir nicht an), aber: Eine Lagerung auf der Feinhefe (= Wein nach dem Abzug vom Hefebodensatz, spundvoll im Glasballon, mit Schwefelung) kann den Wein enorm verbessern. Das darf auch mal Monate dauern. Dann schreitet auch die Selbstklärung voran, sodass es weniger Frust bei der Filtration gibt.
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JasonOgg
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Re: Lautstärkepegel / Fragen zu den Rover Filtern

Beitrag von JasonOgg »

Fruchtweinkeller hat geschrieben: 11 Januar 2022 22:06 Eine Lagerung auf der Feinhefe (= Wein nach dem Abzug vom Hefebodensatz, spundvoll im Glasballon, mit Schwefelung) kann den Wein enorm verbessern. Das darf auch mal Monate dauern.
Das sollte man auf jeden Fall machen.

Aber darauf achten, dass das Gärröhrchen immer ausreichend Wasser enthält, sonst kommt so etwas heraus :tsts:
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Ragnar Lothbrok
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Re: Lautstärkepegel / Fragen zu den Rover Filtern

Beitrag von Ragnar Lothbrok »

Fruchtweinkeller hat geschrieben: 11 Januar 2022 22:06 Ich weiß ja nicht was du da für ein Rezept hast (YT-Videos zur Weinherstellung schaue ich mir nicht an),
Im groben und ganzen:

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5 Liter Gärballon, Gärspund & Gummistopfen
1 kg Wald- und Blütenhonig vom Imker
3 Liter Kirsch-Direktsaft 100%, ohne Konservierungsstoffe, direkt aus einer Mosterei
3 g Mangrove Jacks M05 Methefe
2,5 g Hefenährsalz
4 g Nelken
4 g Kardamomkapseln
4 g Sternanis
6 g Zimtstangen

Für die Nachsüße werden nochmals etwa 500-1000g eines Waldhonigs benötigt. Nach Abschluss der Gärung wird der Met mit 0,5 g Kaliumdisulfit geschwefelt.
Das dann natürlich auf meine 20L hochgerechnet. Wobei ich etwas mehr Honig drin habe. Anstelle des Waldhonigs erstmal nur normaler Blütenhonig weil mein Imker nichts anderes da hatte.

Die Abstände mach ich dann so wie in den verschiedenen Videoteilen angegeben..
Fruchtweinkeller hat geschrieben: 11 Januar 2022 22:06 aber: Eine Lagerung auf der Feinhefe (= Wein nach dem Abzug vom Hefebodensatz, spundvoll im Glasballon, mit Schwefelung) kann den Wein enorm verbessern. Das darf auch mal Monate dauern. Dann schreitet auch die Selbstklärung voran, sodass es weniger Frust bei der Filtration gibt.
Ich bin mich da noch gerade am einlesen auf der Seite.
Habe ja noch einen zweiten Gärbehälter... vielleicht probiere ich noch das "96 Stunden Rezept" von der Homepage damit ich die Pulcino ausprobieren kann.

Bin schon ganz gespannt wie der Unterschied zum fertigen Met aus dem Supermarkt ist.
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Fruchtweinkeller
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Re: Lautstärkepegel / Fragen zu den Rover Filtern

Beitrag von Fruchtweinkeller »

Die Weinherstellung folgt selten einem festen Zeitschema... Und kurz vor der Filtration solltest du keinen Honig mehr zugeben, wenn du Pech hast sind deine Filterschichten dann ruck-zuck dicht.

Der 96 h Met ist ein Federweißer und entsprechend trüb. Auch da werden die Filterschichten sehr schnell dicht sein. Insofern macht es mE wenig Sinn, damit den Filter auszuprobieren.
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Re: Lautstärkepegel / Fragen zu den Rover Filtern

Beitrag von Bahnwein »

Geht jetzt am Thema Pulcino vorbei, ist aber nicht völlig unerheblich. Dein Rezept oben ist für weniger als vier Liter. Wieviel Liter hat dein Ansatz jetzt? Mit welchem Faktor hast du die Mengen im Rezept multipliziert? Hast du den kompletten Honig gleich zu Beginn dazu gegeben?
Ragnar Lothbrok
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Re: Lautstärkepegel / Fragen zu den Rover Filtern

Beitrag von Ragnar Lothbrok »

Bahnwein hat geschrieben: 13 Januar 2022 08:20 Wieviel Liter hat dein Ansatz jetzt? Mit welchem Faktor hast du die Mengen im Rezept multipliziert? Hast du den kompletten Honig gleich zu Beginn dazu gegeben?

Aktuell bin ich bei knapp ~17 bis 18L. Am Anfang war noch viel Schaum (bis 20L) der jetzt aber wieder weg ist.
Ich hab das Rezept *3 genommen. Aber: Mir ist beim ansetzen leider ein Fehler unterlaufen: statt der ~9g Hefe (1 Packung) hab ich aus versehen zwei Packungen Hefe genommen, weil ich verpeilt hatte, dass die erste schon im Ansatz war.... so ist das halt wenn es schnell gehen muss. :lol:

Der Ansatz war dann also mit 3 KG Honig und 9L Kirschsaft..

Hab jetzt vor ein paar Tagen mit dem restlichen Honig und Kirschsaft nachgesüßt, sodass aktuell insgesamt 8kg Honig und 10L Kirschsaft im Ansatz sind. Damit komme ich wie gesagt auf die ca. 18L. Im Moment ist noch alles fleißig am blubbern... wenn das noch nicht reichen sollte, muss ich wohl noch nachkaufen. Ist ja ein 25L Gefäß, also ist noch Platz vorhanden.
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Re: Lautstärkepegel / Fragen zu den Rover Filtern

Beitrag von Bahnwein »

Jetzt drifte ich wirklich aus dem Thema ab. 8kg Honig enthalten ca. 6,4kg Zucker. Das sind ungefähr 350g Zucker pro Liter. Allein dieser Zucker reicht schon für 17,5 % Alkohol. Dazu kommt noch der Zucker aus dem Saft. Hast du deinen Ansatz schon mal probiert? Der muss doch noch extrem süß sein. Normal brauchst du den nicht mehr nachzuckern. Lese bitte unbedingt in Ruhe die Homepages Fruchtweinkeller und Honigweinkeller. Besonders das Kapitel Zucker.
Über die Hefemenge brauchst du dir keine Sorgen machen.
Zusammenfassend: Lass dir Zeit, vergiss das Video, lies dich ins Thema ein. (Auch wenn es am Anfang viel erscheint)
Ragnar Lothbrok
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Re: Lautstärkepegel / Fragen zu den Rover Filtern

Beitrag von Ragnar Lothbrok »

Bahnwein hat geschrieben: 13 Januar 2022 23:57 Zusammenfassend: Lass dir Zeit, vergiss das Video, lies dich ins Thema ein. (Auch wenn es am Anfang viel erscheint)
Wird gemacht :-).
Ich probiere gern morgen mal und berichte dann.
Ragnar Lothbrok
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Re: Lautstärkepegel / Fragen zu den Rover Filtern

Beitrag von Ragnar Lothbrok »

@Bahnwein
Hab jetzt mal probiert und mit dem Vinometer gemessen. Also, dass Vinometer hat ca. 9,5% angezeigt. Allerdings - wenn ich das richtig verstanden habe - wird die Messung wohl ungenau sein, weil ja Zucker vorhanden ist und dieser die Oberflächenspannung verändert.

Der Geschmack ist echt gut. Die Gewürze sind ein bisschen stark, aber ich denke das wird sich noch legen. Der Zucker ist viel schwächer als gedacht, könnte mehr sein. Der Fertigmet "originaler Wikinger Met" hat definitiv mehr Zucker. ^^
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