gärstopfen versus Gärkappe

Weinballons, Fässer usw.
Kuli
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gärstopfen versus Gärkappe

Beitrag von Kuli » 21 August 2016 17:28

Da ich mir das Leben leichter machen wollte, habe ich mir Gärstopfen beorgt.
In meiner schw. Jobeerballon befand sich bis eben ein Gärstopfen, den habe ich nun durch eine Gärkappe ersetzt. Das Problem bei dem Stopfen war, dass er sich beim Schütteln durch die starke Gäraktivität nach oben drückte. Erst nach einer langer Zeit konnte ich ihn wieder fest in den Ballon drücken; schließlich soll er doch den Ballon abdichten und ob er das während der Gärung tut bezweifel ich :?

Benutzt ihr möglicherweise den Gärstopfen erst zum Klären???
Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck den er hinterläßt, ist bleibend. J.W. von Goethe

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Flowie91
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Re: gärstopfen versus Gärkappe

Beitrag von Flowie91 » 21 August 2016 18:18

Einen Gärstopfen OHNE Loch benutzt man beim Gärenden Wein nicht, ich haffe das ist klar (oder ich habe das nicht falsch verstanden.)
Und nach der Gärung sollte auch nichts mehr... gären.. :D

Du kannst auch Stopfen mit loch und Gährrörchen mit Schwefelwasser füllen und auf den Ballon stecken. Das Wasser füllst du dann immer wieder auf, wenn es verdunsten sollte. So kann man einen klärenden Weinling am besten verschließen. Komplett abdichten sollte man Ihn nie, da es immer mal Volumenschwankungen durch Temperaturunterschiede etc. geben kann.
Viele Grüße aus dem grünen Herzen Schleswig Holsteins
Flo

Kuli
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Re: gärstopfen versus Gärkappe

Beitrag von Kuli » 21 August 2016 18:47

Flowie91 hat geschrieben:Einen Gärstopfen OHNE Loch benutzt man beim Gärenden Wein nicht, ich haffe das ist klar (oder ich habe das nicht falsch verstanden.)
Und nach der Gärung sollte auch nichts mehr... gären.. :D

Du kannst auch Stopfen mit loch und Gährrörchen mit Schwefelwasser füllen und auf den Ballon stecken. Das Wasser füllst du dann immer wieder auf, wenn es verdunsten sollte. So kann man einen klärenden Weinling am besten verschließen. Komplett abdichten sollte man Ihn nie, da es immer mal Volumenschwankungen durch Temperaturunterschiede etc. geben kann.

;) Das ist doch jetzt nicht an mich gerichtet ;) :?:
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Chesten
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Re: gärstopfen versus Gärkappe

Beitrag von Chesten » 21 August 2016 19:50

Kuli hat geschrieben: ;) Das ist doch jetzt nicht an mich gerichtet ;) :?:
Ich glaube Flowie91 meinte das ernst ;) !
"Die einzig stabile Währung ist die alkoholische Gärung" (Das Känguru-Manifest)

Hier findest du einen Anleitung wie man seinen ersten eigenen Wein herstellt:
http://www.forum.fruchtweinkeller.de/viewtopic.php?f=33&t=12175

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Re: gärstopfen versus Gärkappe

Beitrag von 420 » 21 August 2016 20:29

Mit der Zeit benutze ich konische Gärstopfen (natürlich mit Loch) lieber als Gärkappen.

Begründungen:
- Gärkappen gehen oft nicht so leicht auf die Flaschenhälse
- Gärkappen bekommt man mitunter sehr schlecht von den Flaschenhälsen ab
- Gärkappen können auch brüchig sein, sodass Sauerstoff einfließt
- Flaschen sind leicht mit konischen Stopfen (mit Loch natürlich) zu verschließen
- Stopfen sind leicht zu entfernen

WICHTIG:
Flaschenhälse sollten schon rund sein, wenn nicht, verschließen die Stopfen nicht dicht. Da verwende ich dann wieder Gärkappen.

VG
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Re: gärstopfen versus Gärkappe

Beitrag von Flowie91 » 21 August 2016 21:20

Kuli hat geschrieben:
Flowie91 hat geschrieben:Einen Gärstopfen OHNE Loch benutzt man beim Gärenden Wein nicht, ich haffe das ist klar (oder ich habe das nicht falsch verstanden.)
Und nach der Gärung sollte auch nichts mehr... gären.. :D

Du kannst auch Stopfen mit loch und Gährrörchen mit Schwefelwasser füllen und auf den Ballon stecken. Das Wasser füllst du dann immer wieder auf, wenn es verdunsten sollte. So kann man einen klärenden Weinling am besten verschließen. Komplett abdichten sollte man Ihn nie, da es immer mal Volumenschwankungen durch Temperaturunterschiede etc. geben kann.

;) Das ist doch jetzt nicht an mich gerichtet ;) :?:
Ich habe jetzt erst geblickt von wem der Beitrag kommt. . Sorry...

Aber du hast das schon ziemlich undeutlich ausgedrückt. Oder ich habe das immer noch nicht richtig gelesen? :D
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Re: gärstopfen versus Gärkappe

Beitrag von Josef » 21 August 2016 21:35

Welche Stopfen hast du denn? Die Roten oder die Grauen?

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Re: gärstopfen versus Gärkappe

Beitrag von 420 » 21 August 2016 22:22

Und bei den Stopfen, hohl oder voll massiv?
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Re: gärstopfen versus Gärkappe

Beitrag von Schnitzelkauer » 22 August 2016 18:12

Gärkappen verwende ich nur bei Flaschen wenn ich mal kleine Mengen bis 3 Liter teste.
Ansonsten gibts bei mir nur noch Stopfen.
Wie schon beschrieben wird das Material bei Kappen stärker beansprucht und wird mit der Zeit spröde und rissig
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Re: gärstopfen versus Gärkappe

Beitrag von Fruchtweinkeller » 22 August 2016 20:58

Früher mochte ich eher Kappen, heute bevorzuge ich die Stopfen. Aber es ist halt Geschmackssache. Wobei die beschriebenen Probleme schon etwas missdeutig formuliert sind :engel: Bei mir halten die Stopfen jedenfalls dicht.
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Sorry, aber ich antworte nicht auf PMs, die inhaltlich ins Forum gehören!

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Re: gärstopfen versus Gärkappe

Beitrag von Onza » 22 August 2016 21:55

Ich bin noch in der "Gärkappenphase". Vorteil, die mich bisher vorzugsweise zu dieser Variante haben greifen lassen: Ich kann mittels Drücken "mal eben schnell" den Flüssigkeitsstand im Gärrohr auf "neutral" stellen kann.

So kann ich kontrollieren, ob da noch was gärt.

Aber: Je länger ich dieses Hobby pflege, umso unwichtiger wird diese Eigenschaft für mich. Ich gucke gar nicht mehr soooo oft nach dem Wein, wie früher.

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Re: gärstopfen versus Gärkappe

Beitrag von Kuli » 26 August 2016 22:01

Beim Schütteln stieg der hohle/rote Gärstopfen ca. 1cm aus dem Ballon und er ließ sich mal erst nicht wieder zurück drücken.
Zugelegt hatte ich mir den Stopfen da ich häufiger Probleme hatte, die Gärkappen vom Ballonhals zu bekommen.
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