Kapott ist mein blauer Standverkorker

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Fruchtweinkeller
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Kapott ist mein blauer Standverkorker

Beitrag von Fruchtweinkeller »

Wegen des ganzen Stresses mit Buch und Homepage habe ich meine Weine völlig vernachlässigt. Es war also höchste Zeit, sich mal wieder um sie zu kümmern. Gesagt, getan: Das lange Wochenende will nutzen und habe heute vier Weine in Flasche gebracht: Aronia, Banane-Aronia, Holunderblüte nach vereinfachtem Rezept und (grunz) Eberesche. Über die will ich aber gar nicht reden.
Nachdem sich die Filterei und die Eisntellerei der Restsüße in die Länge gezogen hatte und ich wegen der Verkostungen auf nüchternem Magen schon kräftig einen im Tee hatte hat sich zwei Flaschen vor Ende doch tatsächlich mein blauer Verkorker verabschiedet, hier zwei Bilder:

Bild
Hier sieht man den Mist: Das Schloss wird abgedeckt durch einem Deckel, der von vier Schrauben fixiert wird. Im Betrieb drückt ein Teil des Schlosses von Innen auf den Deckel, und nun sind mir die zwei hinteren Schrauben ausgerissen.

Sie ließen sich auch nicht mehr richtig festdrehen, immerhin hat es mit Feingefühl für die letzten beiden Flaschen gereicht:
Bild

Die Ursache ist schnell gefunden: Statt die Schrauben vernünftig zu kontern waren sie einfach nur in das Blech des Deckelgehäuses eingedreht. Da haben die Designer bestimmt ein paar Centbruchteile gespart :x Entsprechen einfach wird die Reparatur: Neue, längere Schrauben, Unterlegscheiben, Mutter drauf, feddich. Wenn man mal wieder bequem in die Baumärkte kann... :x

Bisher war ich mit dem Modell sehr zufrieden, aber das ärgert mich schon etwas. Also: achtet auf euren Verkorker! Nicht dass bei euch ne Schraube locker ist ;)
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Josef
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Re: Kapott ist mein blauer Standverkorker

Beitrag von Josef »

Fruchtweinkeller hat geschrieben:
und (grunz) Eberesche. Über die will ich aber gar nicht reden.


Wenigsten hat er es bei dir bis in die Flasche geschafft, was ich von meinem Versuch damals nicht behaupten kann.
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Re: Kapott ist mein blauer Standverkorker

Beitrag von Fruchtweinkeller »

Dann ist die bei dir auch nicht auf Gegenliebe gestoßen? Tatsächlich war ich zwischendurch nahe dran, damit die Kanalratten zu bekämpfen :mrgreen: Aber so kann ich wenigstens mit ruhigem Gewissen behaupten, auch das mal ausprobiert zu haben, und ich werde hoffentlich bei der nächsten Tagung (202X) was davon los :lol:

Ich spoilere mal: Ursprünglich waren das 3x 5 L Ansätze, einmal pur und zwei mal aromatisiert. Da der pure Ansatz so unfassbar intensiv nach nichts außer Säure geschmeckt hatte und ich Ballons brauchte habe ich zur Klärung alles zusammengekippt in einem 10er Ballon, Reste wurden entsorgt.
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Re: Kapott ist mein blauer Standverkorker

Beitrag von apple87 »

Baumärkte haben doch gerade offen... zumindest im BaWü aber ja, das ist ja überall anders.

Nebenbei: Ich habe mich gefragt, inwieweit die Standverkorker wohl so einen Sekt/Champagner-Korken überleben könnten?
Nachdem das mit dem Gegendruckabfüllen doch besser geklappt hat als erwartet, muss ich über adequate Verschlussmöglichkeiten nachdenken.
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Re: Kapott ist mein blauer Standverkorker

Beitrag von Fruchtweinkeller »

Mit Sektkorken (die mit dem Griff) funktionieren diese Verkorker nicht. Ich nutze dafür die Plastik-Sektkorken, Gummihämmerchen und Drahtkörbchen.
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Re: Kapott ist mein blauer Standverkorker

Beitrag von apple87 »

Naja, die Sektkorken haben ja im neuen Zustand keinen "Griff/Pilz". Die sind ja auch gerade, z.B. https://www.arauner.com/media/image/8a/ ... en-10m.jpg

Mit den Kunststoffstopfen hab ich mir auch beholfen, mit Gummihammer. Agraffe hab ich auch drauf gemacht, bräuchte ich bei meinen Flaschen aber nicht mal. Hab welche mit 17 mm Öffnung. Da bekommt man die Kunststoffstopfen nur mit Werkzeug wieder raus...
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Re: Kapott ist mein blauer Standverkorker

Beitrag von Fruchtweinkeller »

Für die brauchst du spezielle Verkorker, zB den Rapid 49. Aber jetzt bitte zurück zum eigentlichen Thema, danke.
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