Erster Met

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Chesten
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Re: Erster Met

Beitrag von Chesten » 01 März 2017 16:02

buddaa hat geschrieben:Speziell der Hefe wegen. Kann ich da auch die normale Trockenhefe nehmen zum Brotbacken?
Kannst du mit einen Dreirad bei einen F1-Rennen teilnehmen ?
Ja kannst du, aber hast du dann eine Chance zu gewinnen ? Nein.
Es gibt auch auf der Homepage eine Liste wo man das ganze Zeug kaufen kann da sind auch Anbieter drunter die 5 Gramm-Tütchen mit Trockenreinzuchthefe verkaufen die kosten keine 3 Euro da würde ich nicht am falschen Ende sparen !
Ich empfehle die Heferasse "Portwein" die gärt sauber und schnell zu hohen Prozenten und findet schnell ein Gärende.
Warum Backhefe die 5 vol% macht nehmen wenn man Portweinhefe nehmen kann die bis zu 16 vol% ? :lol:
"Die einzig stabile Währung ist alkoholische Gärung" (Das Känguru-Manifest)

Hier findest du einen Anleitung wie man seinen ersten eigenen Wein herstellt:

http://www.forum.fruchtweinkeller.de/viewtopic.php?f=33&t=12175

Holger
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Re: Erster Met

Beitrag von Holger » 01 März 2017 16:47

du kannst hefe zum brotbacken auch zum wein machen nehmen, weißt aber nicht, ob sie 15% schafft oder nur 7. es gibt einige die mit backhefe gute ergebnisse erzielt haben, aber es kan nauch in die hose gehen. kauf dir ne trockenreinzuchthefe und gut is. solltest du bei flüssighefe bleiben, unbedingt gärstarter machen.
aber wie gesagt - homepage lesen.

Martinve7
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Re: Erster Met

Beitrag von Martinve7 » 01 März 2017 17:33

Ich habe auch lange mit Flüssighefe rumgemacht, weil der Laden um die Ecke nichts anderes verkaufen wollte...Aussage war, Trockenhefe würde nicht laufen...wenn der Einzelhandel nichts verdienen WILL... :roll:
Nachdem mir der Gärstarter dann zweimal versagt hatte, bin ich auf die 5g Päckchen Trockenhefe von Kitzinger umgestiegen, und habe sie mir halt im Internet gekauft. Sind ein Drittel billiger, ich kann damit 2 Ansätze machen und brauch keinen Gärstarter mehr. Da erübrigt sich doch jede Diskussion. :pfeif:

Bevor ich Backhefe nehme, spuck ich lieber in meinen Metansatz. :mrgreen: :mrgreen:


@buddaa
Was muss ich mir unter Quellwasser vorstellen?
Gruß
Martin

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Chesten
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Re: Erster Met

Beitrag von Chesten » 01 März 2017 18:00

Holger hat geschrieben:du kannst hefe zum brotbacken auch zum wein machen nehmen, weißt aber nicht, ob sie 15% schafft oder nur 7. es gibt einige die mit backhefe gute ergebnisse erzielt haben, aber es kan nauch in die hose gehen.
Die Zwei Euro ich man sparen könnte wenn man Backhefe anstelle der Reinzuchthefe nimmt sind es nicht wert !
Wenn man den Ansatz versaut nur weil man an der falschen Ecke spart ist wie russisch Roulette wenn man Backhefe verwendet das ist den Honig nicht wert.

Ich rate dringend davon ab Backhefe zu verwenden !

Damit holst du dir nur Probleme ins Haus wie:
starken Hefegeschmack im fertigen Wein,
ein unsauberes Gärende und damit fast sicher eine Nachgärung,
viel Fusel im Wein und damit einen Dicken Kopf am nächsten morgen.
Das wären nur einige Bespiele wie gesagt dafür sind die Zutaten viel zu schade um nicht eine Reinzuchthefe zu verwenden.
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buddaa
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Re: Erster Met

Beitrag von buddaa » 02 März 2017 14:18

Danke für die vielen Anworten. Tja dann wars wohl der fehlende Gärstarter. Die Päckchen von Kitzinger hatte ich auch schon bei amazon im Blick. Habe mich dann aber für die Flüssighefe entschieden. Das war ja denn ein teueres Zuckwasser was ich hergestellt hatte. :roll:

Selbstverständlich werde ich nicht an der Hefe sparen. Sie scheint ja doch sehr wichtig zu sein.... :mrgreen:
Dann lese ich mir mal alles durch und werde Euch von meinem zweiten Versuch berichten. Wann sollten die ersten Bläschen aufsteigen wenn man den Brauvorgang beginnt? Falls wieder was schiefgeht.

gruss Andreas

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Re: Erster Met

Beitrag von Chesten » 02 März 2017 16:47

buddaa hat geschrieben:Wann sollten die ersten Bläschen aufsteigen wenn man den Brauvorgang beginnt? Falls wieder was schiefgeht.
Wenn alles gut läuft blubbert die Trockenhefe schon bei hydrieren. Wenn du alles richtige gemacht hast und die Hefe gesund ist dauert das keine Zwei Stunden bis die ersten Blubbs kommen.

In meiner Signatur ist ein Link hier im Forum mit einen Weintagebuch da ist auch ein BIld die Hefe aussehen soll wenn sie gesund und frisch hydriert ist.
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Re: Erster Met

Beitrag von Martinve7 » 02 März 2017 21:07

@buddaa
Was muss ich mir unter Quellwasser vorstellen?
:hmm:
Gruß
Martin

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Re: Erster Met

Beitrag von buddaa » 03 März 2017 17:12

Also unter Qellwasser meinte ich Wasser aus der Flasche. Ich bevorzuge die Sankt Leonhard Quelle.Mit einem hohen Hydrogencarbonatanteil. Ist gut für meinen Magen. Bei diesem Ansatz nahm ich aber Märkisch Kristall mit 338 mg/l Hydrog.
Oder ist der zu hoch? Hmmm....Fragen über Fragen. Gut ich lese mir alles durch. :hmm:

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Re: Erster Met

Beitrag von NeoArmageddon » 03 März 2017 20:31

buddaa hat geschrieben:Also unter Qellwasser meinte ich Wasser aus der Flasche. Ich bevorzuge die Sankt Leonhard Quelle.Mit einem hohen Hydrogencarbonatanteil. Ist gut für meinen Magen. Bei diesem Ansatz nahm ich aber Märkisch Kristall mit 338 mg/l Hydrog.
Und ich nehme komplett demineralisiertes Wasser :lol:

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Re: Erster Met

Beitrag von buddaa » 03 März 2017 22:16

Aber wie haben das die Germanen gemacht. Die hatten auch nur Wasser aus der Quelle?

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Re: Erster Met

Beitrag von NeoArmageddon » 03 März 2017 23:02

buddaa hat geschrieben:Aber wie haben das die Germanen gemacht. Die hatten auch nur Wasser aus der Quelle?
Die haben auch noch in den Ansatz gespuckt ;)
Außerdem legen sind einige Experten heute der Meinung, das Met früher wohl eher mit Honig verfeinerter Fruchtwein (z.B. auf Apfelbasis) war. Also vermutlich nichts mit Quellwasser :lol:

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Re: Erster Met

Beitrag von Chesten » 03 März 2017 23:06

Man sollte für Met weiches Wasser benutzen. Mineralwasser muss es nicht sein dass, ist wegen dem hohen Mineralgehalt eher hinderlich.
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