Dicke Apfelschicht auf Met

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TheSquirtleSquad
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Dicke Apfelschicht auf Met

Beitrag von TheSquirtleSquad » 30 März 2017 08:57

Moin,

ich habe jetzt schon ein wenig die Suchfunktion maltretiert und leider nichts explizites zu diesem Thema gefunden. Wer weiß, vielleicht auch nicht gründlich genug gesucht. ':D

Bild

Ich habe vor ungefair 2 Wochen einen Ahornmet auf 20L auf Basis des Rezeptes im Honigweinkeller angesetzt. Verwendete Methefe war eine spezielle Met-Trockenhefe (meine Portweinhefe war zu der Zeit leider noch nicht da). Die Gärung setzte ziemlich schnell ein, schon am nächsten Morgen (Ansatzzeit war ungefair 22:00 Uhr) blubbste es schon im Gärspund.

Nun habe ich jedoch die Angst, dass ich den Apfel doch ein wenig zu grob gerieben habe, denn die Apfelschicht auf dem Ansatz hat sich seit 2 Wochen kaum verändert. Meine Frage ist nun, hat die größe der Apfelstücke eine Auswirkung auf den Gärprozess und wenn ja, ist es erforderlich diese abzuschöpfen, oder wird sich das Problem von allein zum Ende der Gärung erledigen?

Edit: Und ja ich glaube mittlerweile auch, dass mein 20L Gärballon für 20L Wein doch etwas zu klein ist. :D

mfg

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Chesten
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Re: Dicke Apfelschicht auf Met

Beitrag von Chesten » 30 März 2017 09:06

Willkommen bei uns !

Ich kann dich beruhigen auf dem Foto sieht alles super und normal aus.
Erst zum Ende der Gärung sinken die Apfelstücke zum Boden.

Da ein Met nie so heftig gärt wie ein Fruchtwein sollte das genug Platz im Ballon sein.

Wenn du magst kannst du ein Weintagebuch für deinen Met aufmachen.
"Die einzig stabile Währung ist Alkoholsche Gärung" (Das Känguru-Manifest)

Hier findest du einen Anleitung wie man seinen ersten eigenen Wein herstellt:

http://www.forum.fruchtweinkeller.de/viewtopic.php?f=33&t=12175

Holger
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Re: Dicke Apfelschicht auf Met

Beitrag von Holger » 30 März 2017 12:42

immer schön schwenken jeden tag. sieht aber ansonsten normal aus.
aber was für ein gärstopfen, meine herrn :D

Igzorn
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Re: Dicke Apfelschicht auf Met

Beitrag von Igzorn » 30 März 2017 16:49

Hast Du Dir schon Gedanken über die Stabilisierung gemacht oder möchtest Du den Met allein austrinken? Meistens soll das Gute Zeug am Ende in die Flasche und dann fällt auf, dass man noch filtrieren möchte und so weiter. Ich empfehle Dir die Themen auf der Homepage alle zu lesen. Viel Wissenswertes und auch Abseitiges dabei, dass Dir die Fragen beantwortet, bevor sie entstehen.
Ist das Trinkgefäß erst leer, macht es keine Freude mehr.

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Re: Dicke Apfelschicht auf Met

Beitrag von TheSquirtleSquad » 31 März 2017 08:45

Ersteinmal Danke für die Versicherung das alles gut aussieht! Dann lasse ich das so! :)

Ja ich habe mich zu den Themen Selbstklärung/Schönung/Filtration schon belesen, richtig filtern will ich aber nicht, ganz einfach, weil mir ein Filter viel zu viel Geld kostet für die, nun insgesamt 40L, Menge die ich herstelle. Ich will in einem 5L Ballon eine kleine Menge Schönen, einfach um das mal auszuprobieren, und in einem 15L Ballon den Wein zum Selbstklären stehen lassen!

Igzorn
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Re: Dicke Apfelschicht auf Met

Beitrag von Igzorn » 31 März 2017 09:50

Dann also Nachzuckermethode, durch Klärung wird er nicht stabil. Aber hast dann vermutlich schon gelesen. :geek:
Ist das Trinkgefäß erst leer, macht es keine Freude mehr.

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Chesten
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Re: Dicke Apfelschicht auf Met

Beitrag von Chesten » 31 März 2017 10:54

Wie Igzorn schon sagte durch Schönung oder Selbstklärung kannst du eine Nachgärung nicht verhindern.

Die Möglichkeiten die du hast die sinnvoll findest du hier:

http://fruchtweinkeller.de/Wine/zucker.html

Hier im Honigweinkeller ist die Nachzuckermethode auch noch mal grafisch dargestellt.

http://honigweinkeller.de/Met/met1.html
"Die einzig stabile Währung ist Alkoholsche Gärung" (Das Känguru-Manifest)

Hier findest du einen Anleitung wie man seinen ersten eigenen Wein herstellt:

http://www.forum.fruchtweinkeller.de/viewtopic.php?f=33&t=12175

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