Resümee nach 3 Jahren hobbywinzern

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Pflaumen-august
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Resümee nach 3 Jahren hobbywinzern

Beitrag von Pflaumen-august » 11 September 2017 18:59

Liebe Hobbywinzer...

Es begann mit einer Flut von Pflaumen..das war im Sep. 2014 ...als ich beschloss, der Pflaumenkuchen--"Fresserei" muss ein jähes Ende gesetzt werden..... :lol: der 1. Versuch der Fruchtweinherstellung aus Pflaumen mißlang..fehlender Erfahrung und Equipment geschuldet :pfeif:

Inzwischen sind 3 Jahre vergangen, Johannisbeere, Met, Kirsch, Apfel, Holunder, Aronia...waren meine nächsten "Versuchsfrüchtchen"...

Von meinen bisher ca 20 angesetzten Ballons sind 3 richtig mißlungen, entweder durch Ungeduld (Gärende) oder noch zu unreifer Früchte....

Was mich jedoch richtig freudig stimmt, heut war ich im Keller...mit einer 1Kg Zuckertüte bewaffnet und wußte, dass ich die Menge an Zucker so pauschal nach Geschmack und angezeigtem % am Vinometer in meinen 5 Ballons mit insgesamt 70 L verteilen werd :D..

soll jetzt nicht überheblich klingen, meine Erfahrungen sind ja auch recht dünn....ich bin da in der Anfangsphase immer recht penibel und rechne viel..manchmal glaub ich auch gar nicht, dass gewonnener Saft soo dermaßen verdünnt werden muss...aber wenns dann anläuft...übernehmen die Hefchen, wenn man sie gut behandelt :D

also, bisher hat mein Wein ( 14-16 Umdrehungen) besonders beim weiblichen Anhang meiner Angelkumpels regen Fürspruch gefunden...mit so einem 1 Bügelverschlussliter kann man(n) auch mal lästige Angelnörgler "ruhig stellen" ..:mrgreen:

an dieser Stelle möchte ich mich wiederholt bei Izgorn, 420, cheesen, onza, fruchtweinkeller, latemar, fibron und weiteren bedanken...

edit...jasonOgg ganz vergessen :)

:pfeif: mal ganz ehrlich...wenn man 5 Ballons nachzuckern will, muss man auch alle probieren...auch wenn die Kellertreppe steil ist.......... :pfeif:

Igzorn
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Re: Resümee nach 3 Jahren hobbywinzern

Beitrag von Igzorn » 11 September 2017 20:33

:oops:
Ich freue mich, dass es Dir so gut ergeht mit Deinem Hobby. Ich bin verlegen und reiche den Dank direkt an die Lehrer weiter, deren Wissen ich nur ventiliert habe.
Ist das Trinkgefäß erst leer, macht es keine Freude mehr.

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Re: Resümee nach 3 Jahren hobbywinzern

Beitrag von Fruchtweinkeller » 11 September 2017 21:40

Dankeschön, freut mich dass du Spaß an dem Hobby hast :clap: Und danke nochmals an all die genannten und ungenannten Mitglieder die das Forum mit ihren Beiträgen unterstützten ;)
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Sorry, aber ich antworte nicht auf PMs, die inhaltlich ins Forum gehören!

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Re: Resümee nach 3 Jahren hobbywinzern

Beitrag von JasonOgg » 12 September 2017 07:09

Pflaumen-august hat geschrieben:Es begann mit einer Flut von Pflaumen..das war im Sep. 2014 ...als ich beschloss, der Pflaumenkuchen--"Fresserei" muss ein jähes Ende gesetzt werden..... :lol: der 1. Versuch der Fruchtweinherstellung aus Pflaumen mißlang..fehlender Erfahrung und Equipment geschuldet :pfeif:
Das mit der Zwetschenschwemme hätte fast von mir stammen können. So bin ich auch zum Wein gekommen. Das ist allerdings jetzt schon 10 Jahre her und dank des Forums hat es so gut funktioniert, dass es mich seit dem nicht mehr los läßt.
Pflaumen-august hat geschrieben: edit...jasonOgg ganz vergessen :)
Danke für die Blumen, aber Du siehst, auch ich habe nur vom Forum profitiert und muss meinerseits ebenfalls den noch älteren Hasen danken, :clap: insbesondere dem Chef-Häschen :mrgreen:
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Re: Resümee nach 3 Jahren hobbywinzern

Beitrag von Chesten » 12 September 2017 08:42

Danke für die Lorbeeren :) !
Dafür sind wir alle hier, da wir alle Spaß an unseren Hobby haben und unser Wissen gerne teilen.
Wenn wir damit neue Leute dazu gewinnen diesen schönen Hobby ebenfalls zu frönen um so besser :lol: !
"Die einzig stabile Währung ist Alkoholsche Gärung" (Das Känguru-Manifest)

Hier findest du einen Anleitung wie man seinen ersten eigenen Wein herstellt:

http://www.forum.fruchtweinkeller.de/viewtopic.php?f=33&t=12175

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Re: Resümee nach 3 Jahren hobbywinzern

Beitrag von Bahnwein » 12 September 2017 11:27

JasonOgg hat geschrieben:
Pflaumen-august hat geschrieben:Es begann mit einer Flut von Pflaumen..das war im Sep. 2014 .
Das mit der Zwetschenschwemme hätte fast von mir stammen können. So bin ich auch zum Wein gekommen.
Ich glaube, Zwetschgen sind ein guter Grund, mit Fruchtwein zu starten. Habe ich auch getan, auch in 2014. Und dank dem Forum und der Homepage hat das auch gut funktioniert.

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Re: Resümee nach 3 Jahren hobbywinzern

Beitrag von Pflaumen-august » 13 September 2017 17:29

Also, wer mit Pflaumenwein sein Hobby startet (und auch ganz grobe Fehler macht, so wie dieser -august :pfeif: ) ist selber Schuld :lol:

erinnere mich da an warmen, pürierten Pflaumenbrei...der dann irgendwie durch verschiedene Siebe "gezwungen" wurde.....soo, genau wil....kann ich mich auch gar nicht mehr erinnern. :lol:

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Re: Resümee nach 3 Jahren hobbywinzern

Beitrag von 420 » 17 September 2017 18:58

So sage ich auch Danke und freue mich mit den anderen Mitstreitern hier über die positive Resonanz.

Wer einmal richtig infiziert ist, bleibt dabei. Mal etwas mehr, mal etwas weniger wird dann an Wein produziert. Und das schöne dabei ist, dass man dieses Hobby auch mit 60 plus ausüben kann.

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Re: Resümee nach 3 Jahren hobbywinzern

Beitrag von Chesten » 18 September 2017 17:09

Ich musste mal schauen wie lange ich dabei bin :hmm: ?
Bei mir sind es 5,5 Jahre die ich jetzt im Forum aktiv bin und seit dieser Zeit mache ich auch regelmäßig Weine.

Vor 13 Jahren hatte ich mir meinen ersten Ballon geholt und wollte meinen ersten eingenen Met machen.
Nicht vorvermehrte Flüssighefe direkt in den Ansatz, viel zu viel Honig zu Anfang mit Mehl und den Honig vorher gekocht 8-! !
Das ganze dunkel gestellt und nach 3 Tagen schwamm der Schimmel obenauf :cry: ...
Das kommt davon wenn man das erstbeste "Rezept" nimmt was die Datenkrake einen vorschlägt :o .

Da gab es diesen Forum noch gar nicht oder irre ich mich da ?

Deswegen bin ich immer an der vordersten Front wenn ein Frischling Fragen hat, ich hätte es sein gelassen nach dem ersten Scheitern wenn mich nicht zum zweiten Mal der Virus gepackt hätte.

Ne warte mal das dritte mal ;) !

Ich hatte schon mal "Wein" gemacht aus Trauben die aus unseren Garten waren.
Saft gepresst, Backhefe rein und Flasche zugdreht 8-! .
Und das im alter von 12 Jahren :lol: ! Früh übt sich was ein Meister werden will ;) .

Wie gesagt wenn Jemand die "klassischen Anfängerfehler" macht kann ich da mitreden ich habe das alles auch selbst durch gemacht :D .

Deswegen freut es mich auch immer zu sehen wenn, man einen Neuen in der Zunft helfen kann und das Früchte in Form von leckeren Wein trägt.
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http://www.forum.fruchtweinkeller.de/viewtopic.php?f=33&t=12175

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Re: Resümee nach 3 Jahren hobbywinzern

Beitrag von 420 » 18 September 2017 21:06

Chesten hat geschrieben: Vor 13 Jahren ......
Da gab es diesen Forum noch gar nicht oder irre ich mich da ?....
Das Forum gibt es seit März/April 2004, also schon seit 13 Jahren. :pfeif:

Selber bin ich über das Forum erst 2011 durch Zufall gestolpert. Seitdem bin ich mit der Filterei angefangen. Meine ersten Fruchtweine mit Reinzuchthefe und Hefenährsalz waren 1986. Aber mit diesem Forum bin ich wieder aktiv dabei. Warum: Klar, viele Informationen, verschiedene Gedanken und wie eben geschrieben, die Filterei. Ohne Filterei würde ich keine Weine machen wollen. So möchte ich einen klaren, lagerfähigen Wein haben, der Restsüße ohne Zuckeraustauschstoffe hat und bei ca. 10 bis 12 % Alkohol liegt.

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