Erster Met

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Re: Erster Met

Beitrag von Fruchtweinkeller » 11 März 2017 10:08

nur noch eine Anmerkung zu Britta und Co: Da sollte man peinlich darauf achten dass die Kartuschen auch regelmäßig getauscht werden. Die Dinger werden sonst schnell zu Salz- und Keimschleudern.

Wenn man öfters solches Wasser benötigt lohnt sich schnell eine kleine Umkehrosmose-Anlage aus der Aquaristik. Meine (extra ohne Aktivkohle, günstig gebraucht gekauft) hält schon ewig und ist nicht kaputt zu kriegen.
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Grape
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Re: Erster Met

Beitrag von Grape » 13 März 2017 21:03

Mal ne doofe Frage...
Wenns nur um die Härte des Wassers geht, sollte dieses Problem doch bei Zugabe der Citronensäure behoben sein?
Wenns um die Mineralstoffe geht, so können diese doch sogar sehr interessant sein, indem sie ein künstliches Terroir schaffen...
Worum gehts denn bei der Sache mit dem destillierten Wasser?
Ich scheue mich sehr davor, das "Scheibenwisch-Wasser" ausm Baumarkt in einen Ansatz zu kippen 8-!

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Re: Erster Met

Beitrag von Fruchtweinkeller » 13 März 2017 23:03

Säure enthärtet kein Wasser. Und zum dest. Wasser siehe Homepage, Zutaten -> Wasser ;)
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Grape
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Re: Erster Met

Beitrag von Grape » 14 März 2017 23:20

Okay...
Wie siehts mit Schadstoffen im Baumarkt-Wasser aus?
Ich könnte mir vorstellen, dass zumindest die Kanister nicht lebensmittelecht sind und sich weichmacher o.Ä. im destillierten Wasser lösen könnten.
Beim Wasser selbst weiß man auch nicht, was man da hat... Ich trau dem Ganzen nicht.

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Re: Erster Met

Beitrag von Fruchtweinkeller » 14 März 2017 23:39

In dem PE des Kanisters sind mit hoher Sicherheit keine Weichmacher enthalten ;) Nichtsdestotrotz: Wenn es nicht für Lebensmittel gedacht ist kann und will ich dir nicht dazu raten.
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Re: Erster Met

Beitrag von buddaa » 16 März 2017 12:55

So meine TTrockenhefe ist angekommen somit starte ich am WE meinen zweiten Versuch. Ich nehme aber Leitungsheimer gefiltert von Britta.
Dest. Wasser da schauderts mich. :o

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Chesten
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Re: Erster Met

Beitrag von Chesten » 16 März 2017 19:13

Grape hat geschrieben:Ich könnte mir vorstellen, dass zumindest die Kanister nicht lebensmittelecht sind und sich weichmacher o.Ä. im destillierten Wasser lösen könnten.
Beim Wasser selbst weiß man auch nicht, was man da hat... Ich trau dem Ganzen nicht.
Ich würde mir lieber Sorgen um den ganzen Alkohol im Wein machen als die paar Mikrogramm Weichermachern die viellicht da drin sein könnten.
"Die einzig stabile Währung ist die alkoholische Gärung" (Das Känguru-Manifest)

Hier findest du einen Anleitung wie man seinen ersten eigenen Wein herstellt:

http://www.forum.fruchtweinkeller.de/viewtopic.php?f=33&t=12175

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Re: Erster Met

Beitrag von buddaa » 20 März 2017 14:25

So nun ist es vollbracht. Aber ob es auch richtig ist?

Also ich habe das Rezept vom Forum auf 5l runtergerechnet. Alles so getan wie beschrieben, habe ca. 1 g Trockenhefe zugeben .
Es haben sich auch sofort kleine Mikrobläschen gebildet. Soweit so gut. Es enstand ein weißer Schaum. Aber nach 4 Stunden war zwar der Schaum noch da aber keine Bläschen.
Auch kam kein Blub, ich bekam Panik und setzte nochmal 1g Hefe zu. Warum ich das gemacht habe weiß ich nicht. :cry:
So heute morgen ist der Schaum bräunlich beige und kleine weiße Brocken steigen auf und ab. Doofe Frage, ist das die Gärung? Blubben tut nichts!

Muß ich ich eigentlich in den Überlaufstopfen Wasser füllen oder soll sich das von alleine füllen?

Fragen über Fragen. Ich glaube das wird wieder nichts... 8-!

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Re: Erster Met

Beitrag von harlekin » 20 März 2017 15:23

Auch wenn ich selbst noch Neuling bin, fallen mir ein paar Dinge auf.

Hast du die Trockenhefe vorher rehydriert? Die Gärung setzt nach 24-48 Stunden ein. Steht doch alles auf der Homepage ;) Warum also nach 4 Stunden schon Hefe nachkippen?

Meinst du mit Überlaufstopfen das Gärröhrchen? Wenn ja, da muss Wasser rein, sonst kann auch nichts blubbern ;) Das Wasser im Röhrchen verhindert das dein Ansatz mit Sauerstoff in Kontakt kommt und wenn das CO2, das durch die Gärung entsteht entweicht dann blubbt es im Röhrchen.

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Re: Erster Met

Beitrag von Friese » 20 März 2017 16:04

buddaa hat geschrieben: Muß ich ich eigentlich in den Überlaufstopfen Wasser füllen oder soll sich das von alleine füllen?

Fragen über Fragen. Ich glaube das wird wieder nichts... 8-!
Hallo,
Unter Überlaufröhrchen kann ich mir nicht wirklich was vorstellen, oder besser auch zu viel.
Mach doch bitte mal ein Bild von diesem dingens.
Wie Holger schon sagte, gehört in den Gärspund Wasser (wie sollte es sonst blubbern?) damit Sauerstoff, Tierchen, Keime ect. Draussen bleiben.

Du hast das Rezept der Homepage verwendet?? Schaum hört sich doch grundsätzlich nicht schlimm an und auch das die Apfelstücke "Fahrstuhl fahren" sollte so sein.

Ich glaube du bist schon auf einem gutem Weg!

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Chesten
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Re: Erster Met

Beitrag von Chesten » 20 März 2017 17:48

buddaa hat geschrieben:Muß ich ich eigentlich in den Überlaufstopfen Wasser füllen oder soll sich das von alleine füllen?
Das was du Überlaufstopfen nennst ist das Gärröhrchen. Da kommt ein Schluck Wasser rein das die beiden Kugeln zu hälfte mit Wasser befüllt sind und dann kann da erst was Blubbern !
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Holger
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Re: Erster Met

Beitrag von Holger » 20 März 2017 18:32

Friese hat geschrieben:Wie Holger schon sagte, gehört in den Gärspund Wasser
ich bin unschuldig! oder gibts noch jemanden? ;)
buddaa hat geschrieben:Aber nach 4 Stunden war zwar der Schaum noch da aber keine Bläschen.
4h? wenn du nach 4 tagen keine gärung hast, solltest du dir gedanken machen, aber doch nicht nach 4h. entspann dich, lehn dich zurück und mach ne flasche bier auf.
1g hefe reicht etwa für 10l, da wirds bald ziemlich abgehn. gärstart meist nach 1-2 tagen. was du mit überlauf meinst, ist mir auch nicht so ganz klar.

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