Menge an Flüssighefe für den Gärstarter

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Re: Menge an Flüssighefe für den Gärstarter

Beitragvon suschi » 14 Juli 2017 23:34

Na ich denke bei den geringen Kosten werde ich nen neuen machen.

Jetzt bald zucker und Alkohol messen und wenn Nachrückern.

Blubbert immer noch aber merklich nachgelassen

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Re: Menge an Flüssighefe für den Gärstarter

Beitragvon suschi » 15 Juli 2017 17:27

So blubbert immer noch :P :P :P :P

Ich komm nur nicht mit dem messen des Säuregehalt zurecht.

Füller immer bis zur Null Linie, tropfe dann langsam blaulauge dazu und Kippe den Zylinder dann. Es verfärbt sich aber überhaupt nicht in dieses grün bzw blaue oder mache ich was falsch.?

Acidometer heißt das Teil, herstelle keine Ahnung.

Kann das sein das blaulauge verfällt ? Weil sooo blau wie ich es auf Videos gesehen habe ist sie nicht :oops:

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Chesten
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Re: Menge an Flüssighefe für den Gärstarter

Beitragvon Chesten » 15 Juli 2017 18:42

Wie alt ist deine Blaulauge ?

Mit der Zeit kann die schon "schlecht" werden.
Aber mal was anderes wenn du den Säuregehalt während der Gärung messeb willst musst du vorher das CO2 aus der Probe bekommen!
Chef macht das immer mit einem Milchaufschäumer, lange und kräftig mit einen Löffel rühren geht auch.
Es gibt hier Erfahrungsberichte wo sich die gemessen Säure halbiert hat, nach dem ausgasen.
"Die einzig stabile Währung ist Alkoholsche Gärung" (Das Känguru-Manifest)

Hier findest du einen Anleitung wie man seinen ersten eigenen Wein herstellt:

http://www.forum.fruchtweinkeller.de/viewtopic.php?f=33&t=12175

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Re: Menge an Flüssighefe für den Gärstarter

Beitragvon suschi » 16 Juli 2017 12:38

Wie alt die ist leider keine Ahnung....habe sie gebraucht gekauft :-(

Kann es sein das die Gärung stark nachlässt ? Es blubbert wirklich nur noch gaaaaaanz wenig ??

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Re: Menge an Flüssighefe für den Gärstarter

Beitragvon Metinchen » 16 Juli 2017 13:39

Ja kann sein, das geht bein sommerlichen Temperaturen recht schnell. Probiere einfach mal ob es noch süß schmeckt, wenn nicht mehr, ganz vorsichtig nachzuckern. Als Lektüre empfehle ich Dir; die Nachzuckermethode auf der Homepage ;)
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Re: Menge an Flüssighefe für den Gärstarter

Beitragvon Chesten » 16 Juli 2017 17:07

10 bis 12 vol% binnen einer Woche sind möglich.
Für 1 vol% brauchst du ca. 20,5 Gramm Haushaltszucker pro 1 Liter Wein.
Wenn du mit Honig nachzuckern willst brauchst du mehr Honig als normalen Zucker da nicht der gesamte Zucker nicht vergärbar ist, ich gehe immer von 80 % vergärbaren Zucker im Honig aus.

Dann zuckerst du für 1 , 0,5 oder 0,25 vol% nach.
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Re: Menge an Flüssighefe für den Gärstarter

Beitragvon suschi » 19 Juli 2017 19:52

Sooooo der eine Bar fertig geblubbert und ist mit dem schwefelzeug versetzt.

Der andere blubbert noch (das war der spätzünder)

Hab den einen jetzt an den kühlsten Ort gestellt und warte bis sich alles abgesetzt hat.

Die blaulauge ist schon über 2 Jahre alt.

Klärt ihr euren Met ?

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Re: Menge an Flüssighefe für den Gärstarter

Beitragvon Chesten » 19 Juli 2017 20:07

suschi hat geschrieben:Sooooo der eine Bar fertig geblubbert und ist mit dem schwefelzeug versetzt.


Ich glaube du hast da was falsch verstanden :( !
Wenn du keinen richtigen Weinfilter hast wie willst du die Gärung vorzeitig beenden ?
Um einen lagerungsstabilen Wein mit Restsüße herzustellen muss die Hefe inkativ sein oder vollständig abgetrennt!
Wenn du nur bis ca. 12 vol% vergärst und deine Hefe z.B. bis 16 vol% arbeitet wirst du dir Flaschenbomben ins Haus holen wenn du wieder Zucker zugibst und die Flaschen veschließt !!!

Eine Schwefelgabe beendet die Gärung nicht !!!
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Re: Menge an Flüssighefe für den Gärstarter

Beitragvon suschi » 19 Juli 2017 22:18

Ich hatte diesen Absatz im Kopf
Ist die Gärung beendet (und wirklich erst dann!), wird der Wein mit 1,1 g Kaliumpyrosulfit geschwefelt und ein letztes mal geschüttelt. Von nun an soll er möglichst ruhig und kühl stehen, damit sich die Hefe vollständig absetzen kann. Die optimale Lagertemperatur beträgt hierbei 4-8°C. ACHTUNG: Die Schwefelung kann Nachgärungen nicht verhindern!


Der eine Ballon blubberte schon seit Tagen nicht mehr...deswegen bin ich weiter so verfahren. Auch die nachgärung nach dem Zusatz von dem Zeug passierte.aber lässt jetzt wieder deutlich nach.....

Hab diesen Ballon (der andere blubbert noch vor sich hin) ins kühlere eck gestellt

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Re: Menge an Flüssighefe für den Gärstarter

Beitragvon Metinchen » 20 Juli 2017 07:31

Blubbert es nicht mehr weil die Gärung beendet ist oder weil der Zucker verbraucht ist :hmm: ?
Ich vermute letzteres. Wenn er Dir so schmeckt, okay dann kannst Du ihn so lassen. Oder hast Du die Möglichkeit steril zu filtern? Wahrscheinlich schmeckt er eher nicht weil er zu trocken ist, wenn Du nun Zucker/Honig zum einstellen der Süße dazu gibst, dann gärt er halt weiter. In der Flasche kann dann soviel Druck aufgebaut werden das die Flaschen platzten (können). Sauerei und Verletzungsgefahr!!!
Lies doch bitte das Kapitel aus dem Du zitierst, als Ganzes , dort steht es besser und ausführlicher beschrieben als wir es hier mit kurzen Worten sinnvoll erklären könnten.
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Re: Menge an Flüssighefe für den Gärstarter

Beitragvon suschi » 20 Juli 2017 09:20

Weil der Zucker verbraucht war. Ich habe immer noch ein Gärröhrchen drauf zur Sicherheit.

Schmecken tut er mir soweit sehr gut....Bin kein richtiger MET Kenner aber Geschmäcker sind ja auch verschieden :-)

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Re: Menge an Flüssighefe für den Gärstarter

Beitragvon Chesten » 20 Juli 2017 10:48

Wenn du hier weiter unten auf der Seite schaust siehst dur Richtwerte wie viel die einzelnen Heferasse schaffen können.
Das sind aber kein Absolutwerte da jeder Ansatz anders ist.

http://fruchtweinkeller.de/Wine/hefe.html

Wenn du mir die Ansatzmenge und dem Honig/Zucker nennst wie viel insgesamt drin ist kann ich dir eine Überschlagsrechnung zeigen wie viel dein Ansatz maximal an Alkohol bilden kann.

Als erstes würde ich den Ansatz wieder ins warme stellen !
Es kann auch Zucker abgebaut werden ohne das es blubbt du kannst dich nicht alle aufs Gärröhrchen verlassen!
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